Viele Teesorten zum Probieren
Honigbuschtee aus Südafrika
Der leckere Honigbuschtee ist auch unter dem Namen “afrikanischer Tee” bekannt. Er kommt aus Südafrika, wo er mühevoll von Bauern geerntet wird und ist mit dem Rooibostee verwandt. Er enthält viele Mineralien, wie z.B. Kallium, Magnesium, Kuper und auch Eisen. Der Tee wirkt sich positiv auf Erkältungen aus und gilt daher in Afrika als Heilmittel.
Im Sommer kann man den Tee auch kalt als Erfrischung genießen oder sogar zu Cocktails mixen. Selbst in der Kosmetik wird der Honigbuschtee für z.B. Gesichtumschläge genutzt. Für die Zubereitung benötigt man 2 Teelöffel vom Tee und 250 ml sprudelkochendes Wasser. Nach der Ziehzeit von 10 Minuten wird der Tee anschließend mit Honig, Ahornsirup oder einfach Zucker gesüßt.
Honigbuschtee kann man mit allen möglichen Früchten und Aromen kombinieren, sogar mit Milch. Man findet ihn in Drogeriemärkten oder verschiedenen Internetportalen.
Die Welt der aromatisierten Tees
Ein Frühstück ohne Tee ist für die meisten von uns kein richtiges Frühstück.
Mittlerweile gibt es sehr viele unterschiedliche Teesorten – von Jasmintee, Earl Grey Tee bis hin zu Pfefferminztee, Kamillentee und vieles mehr. Bei der großen Anzahl findet jeder den richtigen Tee für sich, denn es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Es werden immer wieder neue Teesorten mit verschiedenen Aromen hergestellt.
Welche Teesorte kennen Sie noch nicht? Testen Sie einfach einige Teesorten mit verschiedenen Aromen, die Sie zuvor nicht probiert haben. Warum sollten Sie auch immer das Gleiche trinken? Stellen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden Ihre neue Entdeckung der neuen Teesorten vor, die Ihrem Geschmack entsprechen.
Kräutertees sind sehr gesund. Es gibt Teesorten, die beim Einschlafen helfen sollen, Tees die bei unterschiedlichen Beschwerden helfen sollen etc. Auch bei Beschwerden wie Darmverstopfung, Erkältung oder Blasenproblemen gibt es den entsprechenden Tee.
Eisenkraut – Tee
Heilpflanzen sagt man magische Wirkungen zu. Besonders die ätherischen Öle, die zusammen mit den Heilpflanzen zu Tee verarbeitet werden können bei einigen Beschwerden helfen. Der Eisenkraut – Tee kann bei Magen und Darmerkrankungen, Durchfall und Sodbrennen Linderung verschaffen. Für leichte Leberbeschwerden und Husten kann er auch getrunken werden.
Im Eisenkraut – Tee wird Kieselsäure verarbeitet, diese bindet die Giftstoffe bei einer Erkrankung und schwemmt sie aus dem Körper. Die Kieselsäure ist seit Jahren als Mineral im Homöopathie Bereich bekannt.
Sie unterstützt auch das Bindegewebe mit notwendigen Nährstoffen wie Kollagen und Elastin. Zellalterungen werden von der Kieselsäure verhindert und sie macht schönes Haar, Haut und Nägel. Im Eisenkraut – Tee sind nur gesunde Inhaltstoffe. Manchmal reicht schon eine Tasse Tee, um den Körper wieder in die nötige Balance zu bringen. Die ätherischen Öle im Tee wirken entzündungshemmend und vertreiben Viren.
Anwendungsbeispiele basieren auf traditionellen Überlieferungen und sind allesamt nicht wissenschaftlich belegt!
Ayurvedische Tees – Rezepte nach traditioneller Überlieferung
Ayurvedische Tees sind besondere Spezialitäten aus Gewürzmischungen, Wurzeln, Rinden, Beeren und auch verschiedenen Samen. Die Mischungen und Rezepte leiten sich aus der traditionellen Naturheilkunde der Ayurveda ab.
Die wörtliche Übersetzung des Wortes Ayurveda lautet „das Wissen vom Leben“, seit über 5000 Jahren wird diese Naturheilkunde bereits praktiziert.
Die Gewürzmischungen wurden speziell für verschiedene Zwecke und Anlässe entwickelt. Im Volksmund wird Ayurveda Tee auch als Wellness Tee bezeichnet.
Pitta Tee steht zum Beispiel für die körperliche Balance und Ausgeglichenheit.
Vata Tee ist intensiv und als würzig zu bezeichnen. Die Wirkung soll entspannend sein.
Kapha Tee steht für Aufmunterung, eine belebende Wirkung wird dem Getränk nachgesagt.
Ayurvedische Teesorten, eine exzellente Hilfestellung für den Körper sich selber zu helfen.
Chinesischer Rosentee – der besondere Schwarztee
Der chinesische Rosentee ist ein besonders aromatischer und sehr beliebter Tee – und das schon seit über 1000 Jahren. Seine Herstellung ist das Ergebnis einer lange weitergegeben Tradition chinesischer Teekunst. Dabei wird nur hochwertiger Schwarztee verwendet, der mit Rosenblüten und Rosenblättern versetzt wird, um dem Tee dadurch ein einmaliges Aroma zu verleihen.
Allein der Geruch ist eine Wonne. Die Stärke des Aromas hängt davon ab, wie häufig frische Rosenbestandteile dem Schwarztee hinzugegeben und anschließend wieder abgesiebt werden. Ein Vorgang, der bis zu fünfmal wiederholt wird. Nach Belieben kann der chinesische Rosentee auch noch mit Milch oder Sahne verfeinert werden. Doch nicht nur der Geschmack, sondern auch die medizinische Wirkung des Tees ist mittlerweile nicht nur in der chinesischen Naturheilkunst bekannt. Er bringt den Kreislauf in Schwung, hilft gegen Müdigkeit und Frösteln und trägt außerdem dazu bei, das körperliche Gleichgewicht zu wahren.
Nochmals der Hinweis: Alle Angaben entspringen traditionellen Überlieferungen, die bisher wissenschaftlich nicht hinreichend bestätigt worden sind.
Fencheltee – ein Geschenk von Mutter Natur
Als altbewährtes Hausmittel hilft Fencheltee bei Blähungen, Krämpfen und Magenbeschwerden jeglicher Art. Vor allem Eltern mit Säuglingen oder kleinen Kindern wissen um seine Vorzüge, da er beruhigend auf Babys wirkt und die Verdauung fördert.
Aber auch bei Erkältungen und Husten können die wertvollen ätherischen Öle des Fenchels schleimlösend und heilungsfördernd auf die oberen Atemwege wirken.
Der Fencheltee wird unkompliziert aus den Samen oder anderen Pflanzenteilen aufgebrüht und kann je nach Geschmack mit etwas Honig verfeinert werden.
Bei Kopfschmerzen kann ein Fenchelumschlag auf der Stirn Linderung schaffen, ebenso an anderen Stellen des Körpers bei Muskelverspannungen und Rheumaschmerzen.
Aufgrund seiner generell antiseptischen Wirkung sollte er in keiner Hausapotheke fehlen.
Eine Spülung mit Fenchel kann ausserdem sprödem Haar seinen Glanz wiedergeben und getränkte Wattepads, die auf die Augen gelegt werden, lassen den Blick wieder munter strahlen.
Melissentee
Alte Heilpflanze
Die Melisse, ursprünglich in Südeuropa beheimatet, ist eine alte Heilpflanze mit leichtem Zitronengeruch, daher auch ihr Beiname Zitronemelisse. Sie war fester Bestandteil mittelalterlicher Klostergärten. Die Blätter werden als Tee verwendet, auch Öl wird aus der Pflanze hergestellt.
Heilwirkungen
Melisse wird in der Schulmedizin bei nervlich bedingten Beschwerden wie etwa Schlafstörungen, Unruhe und nervösen Herzbeschwerden eingesetzt. Die traditionelle Naturmedizin kennt weitere Einsatzgebiete wie Magenprobleme, Blähungen, Appetitlosigkeit, Erkältungen, Asthma, Kopfschmerzen, Wechseljahrsbeschwerden, Prellungen und Nervenentzündungen.
Innerliche Anwendung
Melissenblätter sind oft Bestandteil von Kräuterteemischungen. Morgens wirkt ein Melissentee belebend und kräftigend, abends beruhigt eine Tasse, eventuell mit Honig gesüßt.
Äußerliche Anwendung
Es können auch Umschläge gemacht werden. Ein Baumwolltuch wird mit dem Teeaufguss, der zehn Minuten gezogen hat, oder mit Melissengeist getränkt und auf die betroffene Stelle gelegt. So können Prellungen, Insektenstiche, Nervenentzündungen, Rheuma, Gliederschmerzen und Milchstau bei stillenden Müttern gelindert werden.
Oolong Formosa Tee
Wenn man den Begriff “Oolong Formosa” das erste Mal hört, kann man sich darauf vieleicht keine direkte Vorstellung bilden. Der Oolong Formosa ist ein Tee aus Taiwan und gerade weil er von dort kommt, äußerst beliebt. Er gilt bei vielen Teeliebhabern als absoluter Geheimtipp.
Was ist das besondere am Oolong Formosa Tee?
Der Oolong tee hat einen sehr außergewöhnlichen Duft und einen noch außergewöhnlicheren Geschmack. Dies liegt an der aufwendigen Verarbeitung der Teepflanze und deren Blätter. Wer das erste Mal an diesem Tee riecht, wird ein absolutes Dufterlebnis der besonderen Art erleben. Der Geschmack und auch der Duft des Tees lässt viele Teetrinker bereits von Tee-Kunst sprechen. Oolongtees können einen positiven Nebeneffekt auf das Herzkreislaufsystem haben und besitzen Vitamine, Mineralstoffe und auch Spurenelemente.
Blasen- und Nierentee
Die Hauptaufgabe der Niere und Blase ist es, Giftstoffe aus dem Körper zu spülen. Gerade bei einer Erkältung ist viel Flüssigkeit wichtig, um die Organe zum Herausspülen der Bakterien anzuregen.
Blasen- und Nierentee ist zur Unterstützung dieser Entgiftungsfunktion sehr gut geeignet, da er diese während einer Erkältung zu besserer Arbeitsleistung anregt. Der Tee unterstützt nicht nur das Herausspülen der Giftstoffe, sondern wirkt auch antibakteriell und bekämpft somit auch die Ursache einer Erkältung. Zusätzlich beugt der Tee Harnsteinen und Blasenentzündungen vor und kann nicht selten die Einnahme von Antibiotika unnötig machen.
Wer zusätzlich während einer Krankheit Medikamente einnehmen muss, sollte vorher mit seinem Arzt reden, um sicherzustellen das die Einnahme der Medikamente zusammen mit dem Tee die Organe nicht überfordert. Daher zählt der Blasen- und Nierentee auch zu den Arzneigetränken, ist aber trotzdem auch oft in Supermärkten zu finden.


